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Unternehmensportrait - Familienunternehmen mit Tradition
Bad Zwischenahn.
Die Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG ist einer der bedeutend- sten Wursthersteller in Deutschland.
Mit so bekannten Marken wie Rügenwalder Teewurst oder der Gutsleberwurst „Pommersche“ ist das Unternehmen gleicher- maßen in der Bedientheke als auch in den Selbstbedienungsregalen des Lebensmitteleinzelhandels deutschlandweit präsent. Zudem liefert das Unternehmen seine Spezialitäten nach Österreich, Tschechien, Kroatien Luxemburg und in die Schweiz; der Exportanteil liegt bei rund einem Prozent.
Im Jahr 1834 von Metzgermeister Carl Müller im pommerschen Rügenwalde gegründet, wird das Familienunternehmen heute in sechster Generation von Christian Rauffus geführt. Seit 1946 hat die Rügenwalder Mühle ihren Sitz im Landkreis Ammerland in Niedersachsen, zunächst in Westerstede und seit 1956 in Bad Zwischenahn, und ist heute fest mit der Region verbunden. „Die Rügenwalder Mühle hat im Ammerland eine neue Heimat gefunden“, erklärt Rauffus. „Unsere Geschichte beginnt in Pommern – in Niedersachsen erzählen wir sie weiter.“
Bedeutender Arbeitgeber
Mit rund 360 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresumsatz von 146 Mio. Euro (2007). Damit ist die Rügenwalder Mühle ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und einer der größten Arbeitgeber in der Region. Geblieben ist nach wie vor die starke Verbundenheit mit der pommerschen Herkunft und Tradition, die sich vor allem in den Rezepturen und der Sortimentsgestaltung widerspiegelt.
Das Fleischerhandwerk hat bei der Rügenwalder Mühle eine lange Tradition: Bereits vor 175 Jahren verkaufte Carl Müller in seinem Fachgeschäft Wurstspezialitäten, die er nach eigenen Rezepturen herstellte. Bis heute pflegt das Unternehmen diese handwerkliche Tradition. Während bis Mitte der 90er Jahre etwa 400 Artikel das sehr umfangreiche Sortiment an Koch-, Brüh- und Rohwurst markierten, erfolgt seit 1996 die konsequente Weiterentwicklung der Marken.
Attraktives Produktsortiment
Heute umfasst das Portfolio fünf Produktlinien:
Im Teewurst-Segment ist die Rügenwalder Mühle mit einem Anteil von rund 57 Prozent gemessen am Umsatz mit deutlichem Abstand Marktführer in Deutsch- land. Auch mengenmäßig führt das Unternehmen die Top 5 der Teewursthersteller an. Einen „Meilenstein“ markierte die erfolgreiche Einführung der Rügenwalder Teewurst im praktischen Frische-Becher im September 2005. Zweiter Hauptumsatzträger ist die Pommersche Gutsleberwurst: Mit den Varianten fein, mit Schnittlauch und grob (jeweils im Frischebecher) belegt man die Plätze 1, 3 und 4 der Rangliste der zehn erfolgreichsten Leberwürste im SB-Regal (Lebensmittelhandel exkl. Discount, nach Umsatz, Stand Dezember 2007).
Qualität als Erfolgsrezept
Eine ausgezeichnete Produktqualität steht im Mittelpunkt der Unternehmens- politik. Um ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit für den Verbraucher zu gewährleisten, hat das Unternehmen ein eigenes Qualitätsmanagement installiert: Die Produkte werden ständig nach dem international anerkannten HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Point) überprüft. Darüber hinaus werden zum einen Rohstoffe, weitere Zutaten und Endprodukte und zum anderen die Verarbeitungsprozesse durch unabhängige Institute kontrolliert. „Frische, Reinheit und Natürlichkeit sind die Kriterien, die wir bei der Herstellung unserer Wurstspezialitäten an den Tag legen“, erklärt Rauffus. Dabei gehe Sorgfalt vor Schnelligkeit: „Wir machen keine Experimente, sondern lassen unserer Wurst Zeit beim Reifen“, so Rauffus.
Die Rügenwalder Mühle ist seit 1994 durchgehend nach DIN ISO 9001 sowie seit 2004 nach dem International Food Standard (IFS) zertifiziert. Seit 2008 erfüllt das Unternehmen zusätzlich den strengen Qualitätsstandard des British Retail Consortium (BRC). Während für die ISO-Norm in erster Linie die Prozesse und Abläufe im Unternehmen im geprüft werden, stehen die IFS- und BRC-Norm explizit für die Produktsicherheit von Lebensmitteln. Außerdem führt die Rügenwalder Mühle auch das QS-Zertifikat für Produktqualität und Lebensmittelsicherheit.
Soziale Verantwortung in der Region
Mit seinem Ausbildungsplatzangebot trägt das Unternehmen seiner sozialen Verantwortung in der Region Rechnung. Jedes Jahr starten bis zu zwölf junge Menschen ihren Berufseinstieg bei der Rügenwalder Mühle; insgesamt sind derzeit 16 Auszubildende beschäftigt (Ausbildungsquote: 4,4 Prozent). Das Unternehmen verfügt über attraktive Ausbildungsplätze in modernen Berufsbildern wie Mechatroniker, Elektroniker für Betriebstechnik sowie Fachkraft für Lagerlogistik bzw. Lebensmitteltechnik; darüber hinaus bildet man Industriekaufleute aus. Besonderen Stellenwert nimmt die Ausbildung im traditionellen Fleischerhandwerk ein: Durch Rotation der angehenden Fleischer im Ausbildungsverbund mit weiteren Unternehmen sowie einer unternehmenseigenen Ausbildungswerkstatt, die dem Bereich Forschung & Entwicklung zugeordnet ist, ermöglicht die Rügenwalder Mühle eine umfassende Berufsausbildung.
Mit seinem Ausbildungsprogramm unterstreicht das Unternehmen seinen hohen Anspruch an eine umfassende Qualifikation der Mitarbeiter. Die Mehrzahl der Mitarbeiter hat bereits seit vielen Jahren und sogar Jahrzehnten ihren Arbeitsplatz bei der Rügenwalder Mühle. Nicht selten arbeiten ganze Familien im Unternehmen, sind Ehepaare, Geschwister, Eltern und Kinder beschäftigt. Die gegenseitige Verbundenheit zwischen Mitarbeitern und Arbeitgeber macht die Rügenwalder Mühle nicht zuletzt zu einem „Familienunternehmen“ im doppelten Sinn.
Stand: März 2009
Ausgezeichnete Produktion – Garant für Qualität und Sicherheit
Bad Zwischenahn.
Bad Zwischenahn. Die Rügenwalder Mühle ist einer der bedeutendsten Wursthersteller in Deutschland. Mit seinen drei Marken Rügenwalder Teewurst, Pommersche Gutsleberwurst und Schinkenspicker ist das Unternehmen gleichermaßen in der Bedientheke als auch in den Selbstbedienungsregalen des Lebensmitteleinzelhandels präsent. Die beiden anderen Marken Mühlen Schinken und Mühlen Mett gibt es ausschließlich im Selbstbedienungsbereich. Die Rügenwalder Teewurst hat mit 43 Prozent den größten Anteil an der Produktion, es folgen die Pommersche Gutsleberwurst mit 36 Prozent, der Schinkenspicker mit 16 Prozent sowie der Pommern Spiess mit 5 Prozent. Über das Mühlen Mett, das jüngste Kind der Rügenwalder Mühle, liegen derzeit noch keine Zahlen vor.
Die von der Rügenwalder Mühle hergestellten Spezialitäten gehören verschiedenen Produktkategorien an – es werden sowohl streichfähige Rohwürste als auch Brüh- und Kochwürste sowie Kochschinken produziert. Diese Produkte stellen individuelle Anforderungen an den jeweiligen Herstellungsprozess. Doch ganz gleich, ob es sich um eine der Wurstspezialitäten oder auch um den Kochschinken handelt, die Produktion von Spitzenqualität ist Teil der Unternehmensphilosophie.
Produkt- und Verbrauchersicherheit sowie Transparenz sind seit jeher wichtige Themen für den Wursthersteller – dazu gehört heute auch, dass man deutlich sagt, was nicht in einem Produkt enthalten ist. Die Garantie der Rügenwalder Mühle für alle Wurst- und Schinkenspezialitäten lautet daher „4 x ohne“:
- ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern
- ohne Farbstoffe
- ohne Gluten
- ohne Lactose
Darüber hinaus verwendet das Unternehmen bei der Herstellung, wie gesetzlich vorgeschrieben, prinzipiell keine künstlichen Aromastoffe. Natürliche und naturidentische Aromen werden so wenig wie möglich eingesetzt, um den gleich bleibenden Geschmack der Produkte zu gewährleisten. Die Rügenwalder Mühle arbeitet permanent daran, die Zutatenlisten aller Produkte zu minimieren und sämtliche Zutaten zu streichen, die nicht zwingend erforderlich sind.
Aufgrund der verarbeiteten Rohstoffe und der unterschiedlichen Herstellungsverfahren ist das Produktionslayout bei der Rügenwalder Mühle den Produktionswegen entsprechend ausgerichtet: Dabei besteht eine strikte Trennung zwischen Roh, Brüh- und Kochwurst sowie dem Kochschinken.
Rohstoffe und Zutaten aus abgesicherten Vorstufen
Unabhängig davon, ob es sich um die Herstellung von Rügenwalder Teewurst, Pommerscher Gutsleberwurst, Schinkenspicker, Mühlen Schinken oder Mühlen Mett handelt, das Unternehmen bezieht die Rohstoffe aus abgesicherten Vorstufen. Die Rügenwalder Mühle arbeitet dabei nur mit ausgewählten Schlacht- und Zerlegebetrieben zusammen, die wiederum ihre landwirtschaftlichen Betriebe seit vielen Jahren kennen und deren Qualität geschätzt wird. Das Schweinefleisch kommt von wenigen Lieferanten aus Deutschland und Dänemark, dem Land, das in Europa an erster Stelle steht, wenn es um die Qualität von Schweinefleisch geht.
Qualität und Hygiene haben Priorität
Qualität und Hygiene haben während des gesamten Herstellungsprozesses Priorität: Bei der Rügenwalder Mühle werden daher kontinuierliche Koch- und Backanlagen, automatisierte Füll- und Verpackungsanlagen sowie modernste Robotertechnik eingesetzt. Regelmäßige Zwischenreinigungen, Hygieneschleusen und berührungslose Türen tragen außerdem maßgeblich zu einem hohen Hygienestandard bei. Darüber hinaus sind regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter sowie Gesundheitskontrollen wichtige Bestandteile des Hygienekonzepts – ebenso wie die eigens geschaffene Stelle des Hygiene-Beauftragten. Dieser plant, koordiniert und überwacht sämtliche Maßnahmen der Produktions-, Betriebs- und Personalhygiene bei der Rügenwalder Mühle.
Den speziellen Anforderungen, die Aufschnittware wie der Schinkenspicker und der Mühlen Schinken an die Produktion stellen, wird man bei Rügenwalder Mühle durch ein Höchstmaß an Hygiene gerecht: Um zu vermeiden, dass sich an der Oberfläche Keime festsetzen können, werden die Produkte unter Reinraumbedingungen aufgeschnitten und verpackt. Der Reinraumcharakter wird dadurch erzeugt, dass die Luft, die in den Reinraum geblasen wird, zuvor mit moderner Filtertechnik und UV-Licht keimfrei gemacht worden ist. Die Mitarbeiter tragen zudem doppelte Schutzkleidung mit Handschuhen und Kopfhaube inklusive Mundschutz. Die Haltbarkeit der Aufschnittware beträgt aufgrund dieser Maßnahmen mindestens 24 Tage (Mindesthaltbarkeitsdatum).
Qualität als Erfolgsrezept
Eine ausgezeichnete Produktqualität steht im Mittelpunkt der Unternehmenspolitik. Um ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit für den Verbraucher zu gewährleisten, hat das Unternehmen ein eigenes Qualitätsmanagement installiert: Die Produkte werden ständig nach dem international anerkannten HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Point) überprüft. Darüber hinaus werden zum einen die Rohstoffe, die Zutaten und Endprodukte und zum anderen die Verarbeitungsprozesse durch unabhängige Institute kontrolliert.
Die Rügenwalder Mühle ist seit 1994 durchgehend nach DIN ISO 9001 sowie seit 2004 nach dem International Food Standard (IFS) zertifiziert. Seit 2008 erfüllt das Unternehmen zusätzlich den strengen Qualitätsstandard des British Retail Consortium (BRC). Während für die ISO-Norm in erster Linie die Prozesse und Abläufe im Unternehmen im geprüft werden, stehen die IFS- und BRC-Norm explizit für die Produktsicherheit von Lebensmitteln. Darüber hinaus führt die Rügenwalder Mühle seit über fünf Jahren auch das QS-Zertifikat für Produktqualität und Lebensmittelsicherheit.
Stand: März 2009
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Nur beste Rohstoffe und Zutaten kommen in die Wurst
Bad Zwischenahn.
Beim Wurstwarenhersteller Rügenwalder Mühle sind sämtliche Produktions- schritte – vom Einkauf bis zum Versand – auf höchste Qualität ausgerichtet. So werden ausschließlich Rohstoffe und Zutaten verarbeitet, die aus so genannten „abgesicherten Vorstufen“ kommen. Das heißt: Bei allen Produkten gilt eine strenge Lieferpolitik, es werden nur qualitativ hochwertigste Waren von den besten Lieferanten bezogen – und dies wird permanent überprüft. Für die Herstellung der Wurstspezialitäten, die unter den fünf Marken der Rügenwalder Mühle in diversen Geschmacks- und Verpackungsvarianten (Selbstbedienung und Bedientheke) vertrieben werden, sind dies in der Hauptsache Schweine- fleisch und Gewürze. Für beide Bereiche gilt gleichermaßen: Die Waren werden nur dort bezogen, wo die Anbieter explizit für Top-Qualität bekannt sind.
Schweinefleisch von wenigen ausgewählten Lieferanten
Das Schweinefleisch bezieht die Rügenwalder Mühle von wenigen ausgewähl- ten Lieferanten aus Deutschland und Dänemark, dem Land, das in Europa an erster Stelle steht, wenn es um die Qualität von Schweinefleisch geht. Das Unternehmen kauft dabei nicht nach „Tagespreisen“ ein, sondern arbeitet nur mit ausgewählten Schlacht- und Zerlegebetrieben zusammen, die wiederum ihre landwirtschaftlichen Betriebe seit vielen Jahren kennen und deren Qualität geschätzt wird. Grundsätzlich ist für einen Wursthersteller die Konzentration auf möglichst wenige feste Lieferanten ein Bürge für Qualität und Kontinuität: Denn je weniger Lieferantenbeziehungen bestehen, umso intensiver können diese gestaltet werden. Ständiger Austausch etwa zwischen der Rügenwalder Mühle und den Lieferunternehmen prägt das tagtägliche Geschäft. Außerdem kann bei einer überschaubaren Zahl von Lieferanten die Ware optimal kontrolliert sowie bei Qualitätseinschränkungen sofort beanstandet werden.
Regelmäßige Kontrollen zur Qualitätssicherung
Regelmäßige Kontrollen und Analysen der gelieferten Rohstoffe sowie der Lieferanten gehören – übrigens ebenso wie ständige interne und externe Audits im gesamten Produktionsprozess – zu den bedeutenden qualitätssichernden Maßnahmen der Rügenwalder Mühle. Diese erfüllen das hohe Niveau der welt- weit gültigen ISO-Norm und des British Retail Consortium (BRC) sowie des International Food Standard (IFS). Darüber hinaus führt die Rügenwalder Mühle seit über fünf Jahren auch das QS-Zertifikat für Produktqualität und Lebensmittelsicherheit.
Nicht nur eigene Prüfer sind ständig im Einsatz und untersuchen die Ware unter anderem im betriebseigenen Labor. So prüft neben dem Institut für Lebens- mittelqualität LUFA Nord-West das renommierte SGS INSTITUT FRESENIUS alle Produkte rund 3.000 Mal pro Jahr hinsichtlich unterschiedlichster Parameter. Die Untersuchungen umfassen auch im Handel befindliche Ware sowie die Vorstufen und Verpackungsmaterialien. Damit erhält das Unternehmen das strengste Qualitätssiegel, das in Deutschland vergeben wird.
Höchste Qualität von den Elterntieren bis zum Futter
Die Kriterien, die bei den internen und externen Kontrollen angesetzt werden, sind äußerst streng, vor allem beim Fleisch. Hier legt die Rügenwalder Mühle höchsten Wert auf beste Qualität – von den Elterntieren und der Aufzucht über den Transport, die Schlachtung und Verarbeitung bis hin zu den Futtermitteln. Zudem wird darauf geachtet, dass die Tiere von gesunden Elterntieren abstammen und in guten – sprich umweltfreundlichen und Ressourcen schonenden – landwirtschaftlichen Betrieben tierschutzgerecht und mit ausreichend Platzangebot gehalten werden. Dazu gehören die Haltung auf festen Böden, der Zugang zu Entspannungsbereichen sowie zu Wühl- und Beschäftigungsmaterial – und nicht zuletzt regelmäßige Tierarztbesuche in den Ställen zur Überprüfung der Gesundheit der Tiere.
Neben optimalen Lebensbedingungen für die Elterntiere, Ferkel und Schweine fordert die Rügenwalder Mühle selbstverständlich auch einen schonenden Transport zum Schlachtbetrieb. Dort kommen die Schweine unmittelbar vor der Schlachtung für kurze Zeit in Warteställe, geschützt vor Witterungseinflüssen und mit ausreichend Tränkeeinrichtungen. Dies geschieht in kleinen Gruppen, um Stress zu vermeiden; die Tiere werden nicht getrieben oder gar geschlagen. Vom einwandfreien Gesundheitszustand der Schweine überzeugen sich vor Schlachtung sowie vor Zerlegung amtliche Veterinärkontrolleure.
Gewürze mit Qualitätsgarantie
Die Gewürze stammen von namhaften und zertifizierten Lieferanten. Alle Gewürze werden vom Betriebslabor untersucht. Da die Rügenwalder Teewurst und das Mühlen Mett als Rohwürste besonders hohe Anforderungen an die verarbeiteten Rohstoffe, Zutaten sowie die Produktionsbedingungen stellen, werden die Gewürze für diese beiden Produkte mit zusätzlichen Qualitätsnachweisen der Lieferanten freigegeben.
Ferner ist gewährleistet, dass alle Gewürze, die bei der Rügenwalder Mühle verarbeitet werden, kontrolliert frei von gentechnisch veränderten Organismen sind. Zudem kennzeichnet der Wursthersteller die in den Produkten enthaltenen allergenen Stoffe auf der Verpackung – und dies bereits lange bevor die gesetzliche Deklarationspflicht am 25. November 2005 in Kraft getreten ist.
Durch Liefermanagement Rückverfolgbarkeit gewährleisten
Voraussetzung für die Annahme und Verarbeitung der gelieferten Fleischwaren sowie der Zutaten ist deren einwandfreie Qualität: Die Lieferanten müssen die mikrobiologische Reinheit sowie Zuschnitt, Farbe und Textur (Struktur, Beschaffen- heit) der Fleischrohstoffe ebenso garantieren wie die durchgängige Rückverfolgbarkeit. Durch diese Art von Liefermanagement kann die Rügenwalder Mühle ihrerseits wiederum eine einwandfreie Rückverfolgbarkeit aller Produkte gewährleisten. Das heißt: Die Entstehung jedes Artikels, den der Kunde im Supermarkt oder beim Metzger kauft, kann über eine Codierung auf der Verpackung bis zum Rohstoff vollständig nachvollzogen werden; zudem werden sämtliche Zutaten auf dem Etikett deklariert. Damit bietet der Wurst- hersteller ein Höchstmaß an Produktsicherheit.
Stand: März 2009
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Mit modernem Labor Rückverfolgbarkeit lückenlos gewährleisten
Bad Zwischenahn.
Ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit für den Verbraucher zu garantieren, ist das A und O bei der Rügenwalder Mühle. Aus diesem Grund hat das Unternehmen ein eigenes Qualitätsmanagementsystem installiert, das neben zahlreichen Qualitätskontrollen auch die Überprüfung von Lieferanten und die Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit umfasst. Dieses ausgefeilte System macht auch beim Kunden nicht Halt: Die Entstehung eines jeden Endprodukts kann über eine Codierung auf der Verpackung bis zurück zum Rohstoff nachvollzogen werden. „Dies bedeutet für den Kunden Produktsicherheit auf höchstem Niveau“, sagt Dr. Boris Preuss, Leiter des Rügenwalder Qualitätsmanagements (RQM).
Um die Produktqualität jederzeit lückenlos zu gewährleisten, hat die Rügenwalder Mühle im Jahr 1991 in der Abteilung Qualitätswesen ein modernes unternehmenseigenes Labor installiert. Laborleiter Dieter Dreier und seine fünf Mitarbeiterinnen führen dort sowohl Untersuchungen zum Beispiel zur Bestimmung des Fett-, Wasser-, Protein- und Mineralstoffgehalts als auch mikrobiologische Tests durch. Rund 13.000 Proben analysieren die Laboranten pro Jahr auf zum Teil mehrere unterschiedliche Parameter. Speziell bei der Teewurst und beim Mühlen Mett (als Rohwürste) wird jede Charge geprüft, bevor sie zur Auslieferung freigegeben wird. Darüber hinaus werden im Labor Proben aus der Produktion untersucht, aus denen man Rückschlüsse auf die Umgebungshygiene ziehen kann. Über 2.000 solcher Tests werden jedes Jahr durchgeführt.
Da es zwar Grenzwerte für einzelne Parameter wie zum Beispiel BEFFE (Anteil an reinem Muskeleiweiß) gibt, jedoch nicht genau die Art, der Umfang und die Häufigkeit der Untersuchungen vorgegeben ist, liegt es im Ermessen des jeweiligen Unternehmens, wie es die Kontrollen sicherstellt. Als führender Markenhersteller legt die Rügenwalder Mühle hier die Messlatte besonders hoch: „Mit unseren umfangreichen Untersuchungen und Tests schaffen wir die Basis für das Vertrauen der Verbraucher“, erklärt Dr. Preuss. Mit dem eigenen Labor könne man besonders schnell und flexibel reagieren – und bei Bedarf sofort in der Produktion eingreifen.
Neben den eigenen Prüfern untersuchen externe Institute die Waren regelmäßig: So prüft neben dem Institut für Lebensmittelqualität LUFA Nord-West das renommierte SGS INSTITUT FRESENIUS die Produkte rund 3.000 Mal pro Jahr hinsichtlich unterschiedlichster Parameter. Die Untersuchungen umfassen auch im Handel befindliche Ware sowie die Vorstufen und Verpackungsmaterialien. Damit erhält das Unternehmen das strengste Qualitätssiegel, das in Deutschland vergeben wird.
Stand: März 2009
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