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Warum wir diese Zutaten und [BR]Zusatzstoffe verwenden.

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Aroma
Auch die hochwertigen Rohwaren und Zutaten, die wir für die Herstellung unserer Produkte verwenden, sind natürlichen Geschmacksdifferenzen unterworfen. Um jedoch den gewünschten, stets gleich bleibenden Geschmack unserer Produkte zu gewährleisten, kommen wir nicht umhin, einige wenige natürliche und naturidentische Aromastoffe einzusetzen. Bei Aromen handelt es sich im Übrigen   nicht  um Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker.

 

Ascorbinsäure (Vitamin C)
Ascorbinsäure ist die chemische Bezeichnung für Vitamin C. Dieses wirkt im menschlichen Organismus auf vielfältige Weise gesundheitsfördernd, kann aber vom Körper nicht selbst produziert werden. Deshalb ist es unerlässlich, Vitamin C mit der Nahrung aufzunehmen. Ascorbinsäure wird bei der Wurst-herstellung als Antioxidationsmittel verwendet. Es vermindert unerwünschte Geschmacksveränderungen durch Oxidation und schützt die rosarote Farbe der Wurst vor dem Vergrauen durch Licht und Sauerstoff.

 

Emulgator Lecithin
Emulgatoren ermöglichen das Vermischen eigentlich nicht mischbarer Flüssigkeiten wie zum Beispiel Wasser und Öl. Wir verwenden ausschließlich natürliches Sonnenblumenlecithin als Emulgator, um den unerwünschten Absatz von Fett und Gelee zu vermeiden. Wir haben uns bewusst für den Einsatz von Sonnen-blumenlecithin entschieden, da es frei von gentechnisch veränderten Organismen ist – was zum Beispiel bei Lecithin aus Gensoja so nicht zu gewährleisten ist.

Lecithin ist für viele Funktionen des menschlichen Körpers notwendig. Es liefert essentielle Fettsäuren sowie die Stoffe Cholin und Inositol. Diese wirken bei der Verwertung von Fetten und Cholesterin mit und sind am Gehirn- und Eiweißstoffwechsel beteiligt. Lecithin stärkt die Nerven, verbessert die Gedächtnis-leistung und fördert die Konzentration; außerdem steigert es Energie und Leistung, schützt Herz, Kreislauf und die Leber.

 

Glucosesirup
Glucosesirup setzen wir zur Geschmacksabrundung ein. Es handelt sich dabei um eine Zutat, keinen Zusatzstoff. Glucose-sirup wird durch die Aufspaltung von Stärke gewonnen. Dabei entsteht eine Mischung verschiedener Zuckerarten mit Trauben-zucker als Hauptbestandteil.

 

Jodiertes Kochsalz
Dass vielen Produkten heute noch Jodsalz zugesetzt wird, liegt darin begründet, dass die deutsche Bevölkerung vor einigen Jahren generell nicht ausreichend mit Jod versorgt war. Seinerzeit war es von der Bundesregierung sogar gewollt, dass Lebensmitteln Jod zugesetzt wird. Mittlerweile gibt es keine Unterversorgung mit Jod mehr. Wir sind uns des Themas bewusst und arbeiten bereits an einer Alternative. Die sorgfältige Umstellung der Rezepturen aller unserer Produkte erfordert jedoch einen entsprechenden Vorlauf.

 

Konservierungsstoff Natriumnitrit (Pökelsalz)
Hinter der vom Gesetzgeber geforderten Kennzeichnung als „Natriumnitrit“ (E 250) verbirgt sich das bekannte Konservierungs-mittel Pökelsalz. Dieses findet aus drei wesentlichen Gründen Verwendung:

 

  • als Konservierungsstoff:  Handel und Verbraucher erwarten Produkte, die über einen angemessenen Zeitraum gelagert werden können. Nicht zuletzt gehört die Haltbarmachung von Fleischwaren durch Salzen und Pökeln zu den ältesten Methoden der Konservierung, das Verfahren ist bereits seit der Antike bekannt.

  • für die „Umrötung“ von Fleischprodukten:  Auf diese Weise lässt sich die allgemein gewünschte rote Fleischfarbe erzeugen, die auf einer Reaktion des Pökelsalzes mit dem natürlichen Fleischfarbstoff Myoglobin beruht.

  • zur Geschmacksgebung:  Pökelsalz trägt durch die Bildung des typischen Pökelaromas zur Geschmacks-gebung bei.

 

Als Konservierungsstoff trägt Pökelsalz in erheblichem Maße zur Produktsicherheit (Haltbarkeit) bei.

 

Rauch
Räuchern ist ein Jahrtausende altes Verfahren zur Haltbar-machung von Lebensmitteln. Das Räuchern von Wurstwaren dient auch sensorischen Zwecken: Geschmack, Geruch, Textur und Farbe der Produkte werden dadurch positiv beeinflusst. Zudem  haben einige der beim Räuchern entstehenden Stoffe eine konservierende Wirkung. Gemäß der Lebensmittelkenn-zeichnungsverordnung ist Rauch als Zutat anzugeben. Wir räuchern unsere Tee- und Leberwürste nach traditioneller Art über Buchenholz.

 

Stabilisatoren Diphosphate, Natriumacetate und Natriumlactat
Diphosphate und Natriumacetate werden zum Beispiel bei der Herstellung von Brühwurst (wie unser Schinkenspicker) oder Schinken benötigt. Sie verleihen den Produkten eine höhere Schnittfestigkeit und Saftigkeit. Natriumlactat setzen wir beim Mühlen Mett ein, um den frischen Geschmack und die Streichfähigkeit zu erhalten.

Stabilisatoren werden im Übrigen auch bei der Herstellung von Käse und Backwaren verwendet.

 

Zucker
Zucker (eine Zutat, kein Zusatzstoff) geben wir unseren Produkten lediglich in äußerst geringen Mengen bei. Während er bei der Pommerschen Gutsleberwurst zur Geschmacksabrun-dung dient, unterstützt er bei unserer Rügenwalder Teewurst   (fein und mit grünem Pfeffer) die Reifung und Aromabildung. Hinsichtlich der verwendeten Menge an Zucker lässt sich sagen: Auf 100 Gramm Wurst kommt etwa 1 Gramm Zucker, d. h. eine Portion Streichwurst (ca. 40 g) enthält etwa 0,4 Gramm Zucker. Zum Vergleich: 100 Gramm Vollmilchschokolade enthalten 56 Gramm Zucker (das entspricht etwa 19 Stück Würfelzucker).

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