RÜGENWALDER MÜHLE

Familienunternehmen seit 1834

RÜGENWALDER MÜHLE

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Rügenwalder Mühle blickt positiv in die Zukunft

Unternehmen mit vielfältigen Initiativen gut aufgestellt

Umsatz: 174 Mio. Euro / Siebte Marke Mühlen Frikadellen erfolgreich eingeführt / Erste Sitzung des Kundenbeirats / Arbeitskreis Tierwohl fördert wissenschaftliche Forschungsprojekte / Kampagne „Familienunternehmen mit Gesicht” startet im Juni

Bad Zwischenahn, 14. Mai 2013. Die Rügenwalder Mühle hat das Geschäftsjahr 2012 (31.12.) mit einem insgesamt zufrieden stellenden Ergebnis abgeschlossen: Der Wursthersteller erzielte im vergangenen Jahr einen Gesamtbruttoumsatz von 174 Mio. Euro (2011: 172 Mio. Euro).

Dagegen ging der Gesamtabsatz 2012 leicht zurück (- 2,8%). „Gründe für diese Entwicklung sind Preiserhöhungen von 2% bis 5% je nach Produkt sowie Rückgänge in den Bereichen Selbstbedienung und Bedienung um je etwa 3%”, erläutert Christian Rauffus.

Mit 398 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2012) lag die Gesamtzahl der Beschäftigten leicht über der des Vorjahrs (2011: 383 Mitarbeiter). Die Zahl der Auszubildenden bewegte sich mit 16 (2011: 17 Auszubildende) auf Vorjahresniveau; die Ausbildungsquote belief sich auf 4% (2011: 4,4%).

Investiert hat die Rügenwalder Mühle im vergangenen Jahr im Zuge der Einführung der Mühlen Frikadellen vor allem in Produktions- und Kapazitätserweiterungen. Weitere Mittel wurden für Ersatzbeschaffungen sowie den Bau der Rügenwalder Mühle aufgewendet. Insgesamt belief sich die Investitionssumme im Geschäftsjahr 2012 auf 9,1 Mio. Euro.

Siebte Marke „Mühlen Frikadellen” mit großem Erfolg eingeführt

Äußerst erfreulich und erfolgreich verlief die Einführung der siebten Marke Mühlen Frikadellen im Oktober 2012 mit den beiden Sorten „klassisch” und „100% Geflügel” im wieder verschließbaren Frischebecher. „Die Mühlen Frikadellen sind ein weiteres Beispiel dafür, dass wir bei der Entwicklung neuer Produkte die sich ändernden Lebens- und Verzehrgewohnheiten der Menschen tatsächlich immer im Blick haben”, sagt Godo Röben, Geschäftsleitung Marketing. Mit dem Convenience-Aspekt und der trendigen Verpackung spreche man eine breite Zielgruppe an.

Für besondere Aufmerksamkeit und durchweg positive Resonanz sorgte – neben anderen Werbemaßnahmen – insbesondere die sechswöchige Verkostungstour mit dem Mühlen-Mobil quer durch Deutschland: Dabei konnten die Produkte bei Konzerten, Festivals und anderen Events (die teilweise von den Facebook-Fans vorgeschlagen werden konnten), noch vor der Auslieferung an den Handel verkostet und bewertet werden. Begleitet wurde die Frikadellen Tour durch vielfältige Online-Aktivitäten.

Kundenbeiräte bringen sich mit Fragen und Vorschlägen ein

Mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen, ist ein wichtiger Bestandteil der Philosophie der Rügenwalder Mühle. Mit der Gründung eines eigenen 21-köpfigen Kundenbeirats hat der Wursthersteller sich für eine neue, besonders offene und transparente Form des Dialogs entschieden – als eines der ersten Unternehmen in der Lebensmittelbranche. „Das Interesse auf Verbraucherseite, sich mit Unternehmen an einen Tisch zu setzen, ist sehr groß. Besonders bei Lebensmitteln scheint es den Menschen ein echtes Bedürfnis zu sein, mitreden zu können”, sagt Rauffus.

Aufgabe des Gremiums ist es, sich mit Unternehmensvertretern über Entwicklungen und Trends im Bereich Ernährung auszutauschen, Qualität, Geschmack und Verpackung der Produkte der Rügenwalder Mühle zu beurteilen sowie Einschätzungen zu Image und Werbung zu äußern. Auch Wünsche für mögliche neue Sorten sind gefragt. Die konstituierende Sitzung fand Mitte September 2012 statt, das zweite Treffen erfolgte im Januar dieses Jahres. Zwei weitere Sitzungen sind 2013 geplant.

Arbeitskreis Tierwohl: wissenschaftlich fundierte Initiativen fördern

„Als Fleisch verarbeitender Betrieb beschäftigen wir uns schon seit vielen Jahren mit den Haltungsbedingungen der von uns verarbeiteten Tiere”, sagt Christian Rauffus. Man habe allerdings immer wieder feststellen müssen, dass ein einzelnes mittelständisches Unternehmen keinen nachhaltigen Einfluss auf die so genannten Vorstufen ausüben kann. Um wissenschaftlich fundierte Initiativen zur Verbesserung von Tierhaltung und Tierwohl zu unterstützen, hat die Rügenwalder Mühle Anfang November 2012 daher einen eigenen „Arbeitskreis zur Förderung des wissenschaftlich begründeten Tierschutzes” ins Leben gerufen.

Ziel des unter anderem mit externen Experten besetzten Gremiums unter Vorsitz von Adelheid Rauffus ist es, Wissenschaftler zu fördern, deren Arbeiten zur grundsätzlichen Verbesserung der Haltungsbedingungen und des Wohlbefindens von Tieren zur Lebensmittelherstellung beitragen. Zu diesem Zweck vergibt der Arbeitskreis jährlich Fördergelder von 50.000 Euro. Die ersten Forschungsvorhaben wurden bereits ausgewählt und im Rahmen eines Workshops öffentlich vorgestellt.

 

Feierliche Schlüsselübergabe für die Rügenwalder Mühle

Mitte November vergangenen Jahres war es nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit soweit: Architekt Friedrich Kuck überreichte den Schlüssel der neu gebauten Rügenwalder Mühle an Christian Rauffus. Im Rahmen einer „Mühlen-Preview” wurde das Bauwerk vorab vorgestellt – unter den Ehrengästen waren unter anderen Bürgermeister Arno Schilling, Landrat Jörg Bensberg und Kurdirektor Peter Schulze. Die offizielle Einweihungsfeier der Mühle wird am Pfingstwochenende erfolgen.

Die Mühle auf dem Gelände des Charlottenhofes soll ein lebendiger Ort der Begegnung werden und Raum für kulturelle Veranstaltungen bieten; mit dem voll funktionsfähigen Mahlwerk kann zudem Salz gemahlen werden. Um die Auflage zu erfüllen, dass sich die Mühlenflügel nur drehen dürfen, wenn ein zertifizierter Müller vor Ort ist, nehmen Mitarbeiter des Unternehmens an einer Ausbildung zum „Freiwilligen Müller” teil.

Vorschlagswesen „KOMET”: Anerkennung durch „Ideen-Preis”

Auch im vergangenen Jahr hat sich das betriebliche Vorschlagswesen KOMET weiter positiv entwickelt. Eine besondere Anerkennung war dabei die Auszeichnung mit dem „Deutschen Ideen-Preis” durch das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft (dib) im Mai 2012: In der Kategorie „Sonstige Industrien” belegte die Rügenwalder Mühle den 1. Platz – weit vor anderen bekannten Unternehmen wir Nordzucker oder Carl Zeiss. Bei der Anzahl der eingereichten Vorschläge pro Mitarbeiter und Jahr beispielsweise erzielte die Rügenwalder Mühle eine Quote von 1,7 und lag damit deutlich über dem Durchschnitt von 0,8. Insgesamt beteiligten sich 163 Unternehmen aus 13 Branchen an dem Wettbewerb.

Ausblick: Das Familienunternehmen zeigt Gesicht

Mit einem völlig neuartigen Kommunikationsansatz wird die Rügenwalder Mühle ab Juni 2013 in die Öffentlichkeit gehen: „Familienunternehmen mit Gesicht” heißt das außergewöhnliche Konzept, bei dem die Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen. „Die Menschen in Deutschland interessieren sich immer mehr für das Unternehmen hinter den Produkten. Wofür steht es, wo engagiert es sich im Sozialen, wie geht es mit Mitarbeitern um? Und vor allem: Kann ich dem Unternehmen vertrauen?”, erklärt Godo Röben. „Und genau dort setzen wir an: Wir sagen den Menschen schlicht und ehrlich, wie wir täglich Wurst und Schinken herstellen.”

Das übernehmen – neben den Mitgliedern der Geschäftsleitung – die Mitarbeiter, die in den einzelnen Bereichen Verantwortung tragen. Sie kommen auf allen Verpackungen, in Anzeigen und TV-Spots, aber auch in kurzen Filmen, die über QR-Codes auf den Verpackungen abrufbar sind, zu Wort. Eine weitere Kommunikationsplattform bieten die Social-Media-Kanäle wie Facebook. „Echten Menschen, die mit ihrem Gesicht für die Produkte gerade stehen, vertrauen die Verbraucher mehr als irgendwelchen Managern. So wie früher und heute noch beim Metzger vor Ort.”