Mortadella: Italiens Leidenschaft lecker auf dem Brot

Hauchfein geschnittenes Schweinefleisch, grobe Speckwürfel, dazu Salz, Pfeffer und Zucker verwandeln sich dank geschickter Metzgerskunst in eine weltweit beliebte italienische Wurstspezialität, die Mortadella. Zu riesigen Würsten geformt, gart der künftige Belag für knuspriges Baguette oder herzhaftes Sandwich bei 80 °C viele Stunden in speziellen Öfen. Angeblich wussten bereits die antiken Römer die leckere Wurst zu schätzen. Spätestens jedoch seit der Spätrenaissance taucht die Brühwurst in Bologna auf und erhält nach dem damaligen Hauptgewürz, den Myrtenbeeren (lat. Myrtadella) ihren Namen. Seither hat sich das Grundrezept nicht verändert. Leckere Abwandlungen jedoch gibt es einige.

Mortadella – Italiens Exportschlager

Neben der Lyoner erfreut sich die italienische Mortadella besonderer Beliebtheit unter den Wurst-Aufschnitten. Die exklusive und originale Mortadella di Bologna stammt tatsächlich stets aus ihrer italienischen Heimat, der gleichnamigen Provinz und darf nur nach strengen, traditionellen Herstellungsvorgaben gefertigt werden. Dazu gesellen sich geschmackvolle Varianten, z. B. mit Pistazien, Oliven oder in Verbindung mit anderen Fleischarten wie Lamm. Mortadella aus deutscher Produktion erfährt fast immer einen zusätzlichen Räuchervorgang.

Herrlich wandelbar – Alleskönner Mortadella

Wer die zart rosarote Mortadella bisher einzig als Belag auf leckerem Sandwich kennt, dem sei geraten, die italienische Spezialität einmal aus ihrer Reserve zu locken. Neben ihrem köstlichen Auftritt in Fleisch- und Wurstsalaten halten fantasievolle Rezepte tolle Variationen bereit. So verleiht die Wurst als Einlage den beliebten Rouladen ein neues spannendes Geschmackserlebnis. Antipasti aus Blätterteig mit einer Mousse aus Mortadella, Ricotta, Sahne, Parmesan und einem Schuss Whiskey wird zum begehrten Mittelpunkt eines italienischen Abends mit Freunden. Ob als Belag für die nächste Pizza, als Füllung für herzhafte Croissants oder einfach mal für zwischendurch pur auf der Hand – die Mortadella sorgt für Beifall. Und das obwohl das Original-Rezept in Sachen Kalorien recht großzügig ausgelegt ist.

Die deutsche Variante: Schinken Spicker Mortadella

Wie die italienische Mortadella, so zählt auch die Schinken Spicker Mortadella von der Rügenwalder Mühle zu den Brühwürsten und damit zu den sicheren Lebensmitteln. Und so darf Mortadella in der Schwangerschaft ebenso gerne auf dem Speiseplan stehen wie bei Unverträglichkeit von Histamin. Und wie immer überwacht sowohl das Labor der Rügenwalder Mühle als auch das unabhängige SGS INSTITUT FRESENIUS die Qualität der Rohstoffe und die sorgsame Verarbeitung.