Was ist Rohwurst?

Kleine Warenkunde Rohwurst

Was ist Rohwurst?

Alle Würste, die nicht durch Hitze, sondern durch Pökeln, Salzen und/oder Räuchern und Trocknung haltbar gemacht werden, bezeichnet man als Rohwurst. Insgesamt gibt es über 500 verschiedene Sorten – unterteilt in schnittfeste Sorten wie Salami oder Landjäger und streichfähige wie unsere Rügenwalder Teewurst oder unser Mühlen Mett.

Rohwürste werden aus rohem Fleisch und Speck hergestellt. Die Rohstoffe werden je nach Sorte zerkleinert, gesalzen, gewürzt und in Därme oder wie beim Mühlen Mett direkt in die Verpackung abgefüllt.

Je nach Sorte reifen Rohwürste zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten und werden dabei durch das Salz und die Trocknung haltbar gemacht. Oft werden sie zusätzlich kalt geräuchert. Einige Sorten reifen unter besonderen Bedingungen luftgetrocknet und erhalten so ihr spezielles Aroma.

Warum sind rohe Lebensmittel so beliebt?

So wie Rohwurst werden auch andere rohe Lebensmittel auf Grund ihres natürlichen, unverwechselbaren Geschmacks geschätzt. Man denke z.B. an Obst, Salat, Pilze, Nüsse, Rohmilchkäse, Tiramisu, Sushi, Bismarckhering, Carpaccio, Tatar oder rohen Schinken. Häufig haben solche Produkte eine lange Historie – unsere Rügenwalder Teewurst gibt‘s schon seit über 100 Jahren – und sind quasi ein Stück Genusskultur. Das Mett gehörte in den 50er, 60er und 70er Jahren als beliebter Mett-Igel zu den Party-Klassikern in Deutschland.

Dass rohe Lebensmittel nicht nur beliebt sind, sondern auch durchaus ein leichter Genuss sein können, beweist das Mühlen Mett von der Rügenwalder Mühle. So bringt es die Schinken-Zwiebelmettwurst gerade mal auf 8 Prozent Fett. Damit passt Mühlen Mett sehr gut zu einer modernen, gesundheitsbewussten Ernährung.

Was ist bei der Rohwurstherstellung besonders wichtig?

Unser Hygienebeauftragter Jörg Zapp
Unser Hygienebeauftragter
Jörg Zapp
Unser betriebseigenes Labor
Unser betriebseigenes Labor

Kochwürste wie unsere Pommersche, Kochschinken wie unser Mühlen Schinken und Brühwürste wie unser Schinken Spicker und unsere Mühlen Würstchen werden beim Herstellungsprozess erhitzt, wodurch mögliche Krankheitserreger abgetötet werden.

Im Gegensatz dazu durchlaufen Rohwürste keinen Erhitzungsprozess. Um das Risiko, das von rohem Fleisch wie von allen rohen Lebensmitteln ausgehen kann, zu minimieren, treffen wir deshalb umfassende hygienische und qualitätssichernde Vorkehrungen – von der Rohstoffanlieferung durchgängig bis zur Produktauslieferung.

Stichwort Hygiene: Sämtliche Maßnahmen der Produktions-, Betriebs- und Personalhygiene werden durch unseren Hygienebeauftragten geplant und überwacht. Dazu gehören auch regelmäßige Gesundheitskontrollen und Hygieneschulungen der Mitarbeiter. Das gilt übrigens für alle Produkte, die wir herstellen, nicht nur für Rohwurst.

Für ein höheres Maß an Produktsicherheit haben wir außerdem ein betriebseigenes Labor installiert. Es ermöglicht eine erhebliche Steigerung der
mikrobiologischen Untersuchungen – zusätzlich zu den unabhängigen Kontrollen von SGS INSTIUT FRESENIUS und LUFA Nordwest.

Bei unseren Rohwürsten wird jede Charge geprüft, bevor sie zur Auslieferung freigegeben wird. Darüber hinaus werden Proben aus der Produktion untersucht, aus denen man Rückschlüsse auf die Umgebungshygiene ziehen kann. Über 2.000 solcher Analysen erfolgen jährlich.

Für unsere Rohwürste gilt also das gleiche wie für alle Produkte von der Rügenwalder Mühle: Produktsicherheit hat absolute Priorität.