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Wissenschaftlich fundierte Iniativen fördern

Rügenwalder Mühle gründet „Arbeitskreis Tierwohl
Bad Zwischenahn, 2. November 2012. Um wissenschaftlich fundierte Initiativen zur Verbesserung von Tierhaltung und Tierwohl zu unterstützen, hat die Rügenwalder Mühle einen eigenen „Arbeitskreis zur Förderung des wissenschaftlich begründeten Tierschutzes” ins Leben gerufen. Ziel ist es, (junge) Wissenschaftler zu fördern, deren Arbeiten zur grundsätzlichen Verbesserung der Haltungsbedingungen und des Wohlbefindens von Tieren zur Lebensmittelherstellung beitragen. Zu diesem Zweck vergibt der Arbeitskreis jährlich Fördergelder von 50.000 Euro.

„Als Fleisch verarbeitender Betrieb beschäftigt sich die Rügenwalder Mühle schon seit vielen Jahren mit der Verbesserung des Tierwohls”, sagt Heidi Rauffus, Vorsitzende des Arbeitskreises. „Die Geschäftsleitung musste allerdings immer wieder feststellen, dass ein einzelnes mittelständisches Unternehmen keinen nachhaltigen Einfluss auf die Vorstufen ausüben kann.” Mit der Gründung des Arbeitskreises Tierwohl wolle man jedoch weiterhin nachdrücklich an einer Lösung mitarbeiten.

Neben Heidi Rauffus (Vorsitzende) als Vertreterin der Inhaberfamilie und Thomas Spille, Einkaufsleitung, gehören dem neuen Gremium Prof. Dr. Thomas Blaha (Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover) und Prof. Dr. Peter Kunzmann (Friedrich-Schiller-Universität Jena) an ebenso wie Richard Struck (RS Food Management GmbH).

Die Ausschreibung zur Bewerbung für die Fördergelder erfolgt ein- bis zweimal jährlich. Eingereicht werden können Forschungsvorhaben, deren Ergebnisse öffentlich zugänglich sind, akademische Abschlussarbeiten, wissenschaftliche Veranstaltungen zum Wissenstransfer sowie Workshops zum wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch.

Die Einreichungen müssen eine Beschreibung des Forschungsvorhabens enthalten, eine Kostenschätzung sowie eine Begründung für die Förderungswürdigkeit des Projekts. Zunächst werden sie durch Mitarbeiter der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e. V. unter Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Blaha fachlich geprüft und priorisiert. Anschließend entscheiden die Mitglieder des „Arbeitskreises Tierwohl”, welche Projekte in welcher Höhe finanziell unterstützt werden.