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Bad Zwischenahn, 29. Juli 2026

Rügenwalder Mühle veröffentlicht neuen Nachhaltigkeitsbericht

Familienunternehmen gibt Expert:innen und Verbraucher:innen eine Stimme
Nachhaltigkeit
Unternehmen

Wie sieht die Ernährung von morgen aus? Und wie gestalten wir den Weg dorthin? Diese Fragen lassen sich nicht im Alleingang beantworten. Das ist Überzeugung und Leitmotiv der Rügenwalder Mühle für ihren neuen Nachhaltigkeitsbericht, den das Familienunternehmen zum Earth Overshoot Day am 30. Juli - dem internationalen Aktionstag für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde - veröffentlicht. Unter dem Motto „Am besten wird's gemeinsam" bindet der Lebensmittelhersteller erstmals Expert:innen und Verbraucher:innen in seinen Nachhaltigkeitsbericht ein. Damit geht das Familienunternehmen einen neuen Weg, um zu zeigen, dass echter Fortschritt dort entsteht, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. 

Ernährung als Kultur, die gemeinsam gestaltet wird  

Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis diskutieren im Nachhaltigkeitsbericht der Rügenwalder Mühle zentrale Spannungsfelder rund um Ernährung, Klimaschutz und Innovation. Das Unternehmen stellt damit bewusst unterschiedliche Perspektiven nebeneinander – von Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler bis zu Marcel Winter, Leiter Büro Brüssel des Bundesverbands der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE).  

„Wir verstehen unseren Nachhaltigkeitsbericht als metaphorischen Tisch, an dem wir Menschen und ihre Perspektiven zusammenbringen. Wir hören zu, diskutieren, hinterfragen uns und machen transparent, wo wir stehen.  Denn Ernährung besteht nicht nur aus Produkten. Unsere Ernährung ist ein kulturelles Gut, das gemeinsam gestaltet wird”, so Jörg Pfirrmann, Geschäftsführer Rügenwalder Mühle. 

„Wir hören zu, diskutieren, hinterfragen uns und machen transparent, wo wir stehen.  Denn Ernährung besteht nicht nur aus Produkten. Unsere Ernährung ist ein kulturelles Gut, das gemeinsam gestaltet wird”

Jörg Pfirrmann
CEO der Rügenwalder Mühle

Im Rahmen einer Community-Umfrage hat Rügenwalder Mühle daher Verbraucher:innen direkt gefragt: Was muss eine zukunftsfähige Ernährung leisten? Für die meisten der Befragten war die Antworten eindeutig: Sie muss schmecken. Außerdem wichtig: Klima, Ressourcen und Preise dürfen nicht aus dem Blickfeld geraten.     

Ähnliches bestätigt Hanni Rützler, Ernährungswissenschaftlerin und Foodtrend Forscherin: „Zukunft muss schmecken – gerade in Zeiten des Wandels. Geschmack ist dabei mehr als eine sensorische   Wahrnehmung: Er wird von Herkunft, Erfahrung und sich verändernden Werten und Normen geprägt. Unser Ernährungssystem ist im Umbruch.“  

Um die Zukunft der Ernährung mitzugestalten, setzt Rügenwalder Mühle einen klaren Fokus:

  • Wissenschaftsbasierte Klimaziele:  Rügenwalder Mühle verpflichtet sich gemäß der Science Based Targets initiative (SBTi) zu wissenschaftsbasierten Klimazielen, die sich am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens orientieren: Bis 2030 will das Unternehmen seine direkten und energiebedingten Emissionen (Scope 1 & 2) gegenüber dem Basisjahr 2023 um 42 Prozent reduzieren. Ein erster Erfolg ist, dass bereits 2025 die Hälfte des bezogenen Stroms aus erneuerbaren Energien stammt.  
  • Pflanzliche Proteine:  2025 machen vegetarische und vegane Produkte bereits 76 Prozent des Produktportfolios aus.  
  • Rügenwalder Mühle hat fast 3.000 Tonnen pflanzliche Proteine verarbeitet. Das entspricht rund 50 Millionen Tagesrationen an Protein, genug, um rechnerisch die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands einen Tag lang zu versorgen.1 
  • Europäische Herkunft:  Drei Viertel der Menge pflanzlicher Proteine stammen schon jetzt aus Europa, ein Großteil direkt aus Deutschland. Mithilfe langjähriger Partnerschaften stärkt Rügenwalder Mühle gezielt regionale Wertschöpfungsketten und die regionale Landwirtschaft.  
  • Produktinnovationen:  Für ein Angebot ohne Verzicht, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte ein zentraler Hebel: Mit der Abenteuer-Spaß Range bietet Rügenwalder Mühle als erstes Unternehmen vegane Kinderprodukte an, die in ihrem Salz-, Fett und Zuckergehalt den Nährwertempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kinderprodukte entsprechen.  

Mit dem neuen Nachhaltigkeitsbericht zeigt Rügenwalder Mühle, dass Fortschritt dort entsteht, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen: entlang der gesamten Wertschöpfungskette, im Austausch mit Expert:innen und Partner:innen, im Dialog mit Verbraucher:innen und vor allem mit den Menschen, die jeden Tag daran arbeiten, dass die Produkte noch besser werden.  

Hier gehts zum neuen Nachhaltigkeitsbericht. 

 

1Berechnung auf Basis eines durchschnittlichen täglichen Proteinbedarfs von ca. 50–60 g pro Person (DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung).

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Über die Rügenwalder Mühle

Das Sortiment des Markenherstellers Rügenwalder Mühle umfasst neben rund 25 klassischen Fleisch- und Wurstwaren seit Ende 2014 inzwischen knapp 60 vegetarische und vegane Alternativen. Die Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG wurde 1834 von Fleischermeister Carl Müller im pommerschen Rügenwalde gegründet und ist heute einer der bekanntesten Lebensmittelhersteller in Deutschland. Seit 2014 ist Rügenwalder Mühle Vorreiter bei vegetarischen/veganen Fleisch- und Wurstalternativen. Die rote Mühle, das Markenzeichen der Rügenwalder Mühle, bürgt dabei stets für handwerkliche Tradition und beste Zutaten.

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