Das war das erste Mühlen Retreat
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Ein Grillabend vor der Rügenwalder Mühle in Bad Zwischenahn, Mitte Mai. Rund zwanzig junge Menschen, die sich noch keine Stunde kennen, reden und lachen bereits, als wäre das Normalzustand. Kein Eisbrecher, kein Moderator. Einfach ein guter Abend, eine gute Gemeinschaft – und der Auftakt zum ersten Mühlen Retreat.
Drei Tage lang kommen junge Erwachsene aus der FLXPLR-Community – Flexetarier:innen mit Interesse an bewusstem Leben, Ernährung und Gemeinschaft – im Heimatort des Familienunternehmens in Bad Zwischenahn zusammen. Nicht um sich zu optimieren, sondern um aus dem Alltag herauszutreten. Der Mental Health Awareness Month Mai ist dabei bewusst gewählter Rahmen.
Nach dem gemeinsamen BBQ vor der ikonischen Mühle wird das Programm leichter, je länger es dauert: gemeinsames Kochen, bei dem aus unterschiedlichsten Ernährungsvorstellungen selbstverständlich ein Gericht für alle wird. Coaching-Sessions, die sich mehr nach Gespräch anfühlen als nach Inhalt. Tanzen zu den Beats des jungen Pop-Künstlers Siovo. Späte Abende am Zwischenahner Meer. Dazwischen kleine Stationen zum Ausprobieren – Kinetic Sand, Bügelperlen, improvisierte Klangräume aus alten Frisör-Trockenhauben – die für mehr Lachen sorgen als erwartet. Niemand muss. Alle wollen. Und genau dort, wo nichts erzwungen wird, entsteht das Eigentliche: Gespräche bis spät in die Nacht, gemeinsame Momente am Wasser und das Gefühl, in kurzer Zeit wirklich Teil einer echten Gemeinschaft geworden zu sein. Die Teilnehmenden sind sich einig: das Schöne kann man oft nicht planen.
„Junge Menschen stehen heute unter enormem Druck – ständig erreichbar, ständig gefordert, ständig am Funktionieren", sagt Steffen Zeller, CMO der Rügenwalder Mühle. „Mit dem Mühlen Retreat wollten wir genau dafür einen Gegenort schaffen. Keinen Ort, an dem man gesehen werden muss, sondern einen, an dem man durchatmen kann. Dass daraus in so kurzer Zeit eine echte Gemeinschaft entstanden ist, hat uns selbst berührt."
Für die Rügenwalder Mühle ist das neu geschaffene Format kein einmaliges Experiment, sondern der Beginn einer neuen Art, mit ihrer Community in Kontakt zu treten. Die Erkenntnis, die bleibt: Marken wirken am stärksten, wenn sie nicht Botschaften senden, sondern Momente schaffen, die man nicht vergisst. Eine Brand Experience, die konsequent an den Bedürfnissen ihrer Zielgruppe ausgerichtet ist, macht eine Marke nahbar, lebendig und nachhaltig erlebbar – direkt dort, wo sie seit jeher zu Hause ist: am gemeinsamen Tisch.