RÜGENWALDER MÜHLE

Familienunternehmen seit 1834

RÜGENWALDER MÜHLE

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Rügenwalder Mühle zieht positive Bilanz

Unternehmen setzt erfolgreichen Kurs mit innovativen Produkten fort

Umsatz leicht auf 175,6 Mio. Euro gesteigert / Erfreuliche Entwicklung der Mühlen Frikadellen / „Familienunternehmen mit Gesicht” setzt Maßstäbe / Bereich Snacks wird mit neuer Marke Mühlen Currywurst ausgebaut / Weitere Produktneuheiten in Planung

Bad Zwischenahn, 27. Mai 2014. Die Rügenwalder Mühle hat das Geschäftsjahr 2013 (31.12.) mit einem zufrieden stellenden Ergebnis abgeschlossen: Das Familienunternehmen erwirtschaftete im letzten Jahr einen Gesamtbruttoumsatz von 175,6 Mio. Euro (2012: 173,5 Mio. Euro). Das entspricht einem leichten Umsatzwachstum von rund 1,1%. Der Gesamtabsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht um 0,1%.

„Angesichts der rückläufigen Entwicklung des Wurstmarktes insgesamt und mit Blick auf das anhaltend hohe Preisniveau bei den Rohstoffen können wir mit diesem Ergebnis durchaus zufrieden sein”, zieht Christian Rauffus, Inhaber und Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle, anlässlich des heutigen Regionalpressegesprächs Bilanz. Mit 438 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2013) hat sich die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 40 Personen erhöht. Vor allem in der Frikadellen-Produktion wurden Arbeitsplätze geschaffen. Die Zahl der Auszubildenden blieb mit 16 konstant; die Ausbildungsquote belief sich auf 3,6% (2012: 4,0%).

Investiert hat die Rügenwalder Mühle im vergangenen Jahr im Zuge der Vorbereitungen für die Einführung der achten Marke – Mühlen Currywurst und Mühlen Frikadellen in Currysauce – insbesondere in den Bau eines neuen Produktionsgebäudes mit 3.200 Quadratmetern Grundfläche und zwei Etagen. Das Obergeschoss wird für Technikräume und Lagerfläche genutzt, umweltfreundlich beheizt mit zurückgewonnener Wärme aus Kochprozessen und Kälteanlagen. Hinzu kamen Ausgaben für Maschinen, Ersatzbeschaffungen und den Relaunch des Schinkenspicker-Sortiments. Insgesamt belief sich die Investitionssumme auf 10,5 Millionen Euro.

Im Wachstumsmarkt Snacks erfolgreich etabliert

Um den strukturellen Veränderungen im sich wandelnden Fleisch- und Wurstmarkt zu begegnen, setzt die Rügenwalder Mühle bereits seit 2010 verstärkt auf den sich dynamisch entwickelnden Snack-Bereich. Die im Oktober 2012 eingeführten Mühlen Frikadellen entwickelten sich 2013 weiterhin erfreulich. In den Sorten „Mühlen Frikadellen klassisch” sowie „Mühlen Frikadellen 100 % Geflügel” im wieder verschließbaren Frischebecher erhältlich, sind sie der ideale Snack für zu Hause oder unterwegs und konnten sich in kürzester Zeit auf dem Markt etablieren. Zum Umsatzwachstum beigetragen haben außerdem der Mühlen Schinken  (+ 4,4%) sowie die Pommersche Gutsleberwurst (+ 1,0%).

Die Berücksichtigung der sich ändernden, zunehmend flexiblen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten schlägt sich auch in der Einführung der achten Marke – Mühlen Currywurst und den Mühlen Frikadellen in Currysauce – Anfang Mai 2014 nieder. In Anlehnung an die original Imbissbuden-Schale praktisch verpackt, lassen sich die Produkte im Handumdrehen in der Mikrowelle zubereiten. „Innovative Produkte für mobile Verbraucher – mit dieser Strategie sind wir auf einem sehr guten Weg und erreichen auch jüngere Konsumenten”, sagt Rauffus.

„Familienunternehmen mit Gesicht” trifft den Nerv der Zeit

Die Menschen hinter den Produkten in den Mittelpunkt rücken: Das ist die grundlegende Idee der im Juni vergangenen Jahres gestarteten Kommunikationskampagne „Familienunternehmen mit Gesicht”. „Unsere Kunden wollen wissen: Wer steht hinter den Produkten? Wo kommen die Zutaten her und wie geht die Rügenwalder Mühle mit ihren Mitarbeitern um? Vertrauen ist dabei ein wichtiges Stichwort”, sagt Marketingleiter Godo Röben.

Eine repräsentative Befragung von 1.049 Verbrauchern durch das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Rügenwalder Mühle bestätigt dies: Männer und Frauen im Alter von 18 bis 69 Jahren wurden dabei nach ihren Erwartungen an Lebensmittelhersteller befragt. Knapp ein Drittel der Befragten gab an, dass viele Unternehmen mittlerweile so groß seien, dass sie für die Verbraucher nicht mehr greifbar sind. Als Familienunternehmen genießt die Rügenwalder Mühle hingegen einen wichtigen Vertrauensvorsprung, den man mit der Fortführung der Kampagne „Familienunternehmen mit Gesicht” im Jahr 2014 weiter ausbauen will.

Doch nicht nur die Resonanz in der Öffentlichkeit ist überaus positiv: Über 80 Mitarbeiter haben sich bereits in den ersten Monaten nach Kampagnenstart an den unterschiedlichen Aktionen beteiligt: So sind jeweils zwei Mitarbeiter pro Marke auf den Verpackungen zu sehen und informieren in kurzen Videos (über QR-Code abrufbar) über die Herstellung der Produkte. Zusätzlich haben Mitarbeiter als Akteure und Statisten in den verschiedenen TV-Spots mitgewirkt oder auch die im Juli 2013 gestartete sechswöchige „Allstars Tour” begleitet, in deren Verlauf sie sich in ungewöhnlichen spielerischen Wettkämpfen mit den Verbrauchern gemessen haben.

Auszeichnungen für konsequente Produkt- und Markenpolitik

Großen Zuspruch von Seiten der Verbraucher und des Handels gab es für die Produkte der Rügenwalder Mühle auch im vergangenen Jahr, was sich anhand verschiedener Auszeichnungen durch die Fachmedien zeigte. Darüber hinaus wurde das Unternehmen beim Marken-Award im März 2013 für die „Beste Markendehnung” geehrt. Mit dem Preis würdigte die Jury die exzellenten Leistungen in der Markenführung. Auch in puncto Social Media konnte die Rügenwalder Mühle überzeugen: So erreichte das Familienunternehmen beim „Digital Brand Award” des Magazins Wirtschaftswoche in der Sparte „Lebensmittel” den ersten Platz.

Kundenbeirat: verstärktes Engagement in der Region

Als Impulsgeber fungierte im vergangenen Jahr auch der im September 2012 gegründete Kundenbeirat der Rügenwalder Mühle: Auf Anregung der Beiräte verstärkte das Familienunternehmen sein Engagement für lokale Hilfsprojekte: Mit den Einnahmen aus dem Mühlenfest konnten den Kindern der Gemeinden Bad Zwischenhahn, Westerstede, Edewecht, Wiefelstede, Apen und Rastede für das Schuljahr 2013/2014 ein kostenfreies Mittagessen in der Schulmensa ermöglicht werden.

„Die Einschätzungen der Beiratsmitglieder liefern uns immer wieder wichtige Anstöße”, sagt Christian Rauffus. „Darüber hinaus ist es uns ein wichtiges Anliegen, innerhalb dieses Gremiums, das als Bindeglied zu unseren Kunden fungiert, zu informieren und vielfältige Einblicke zu gewähren.” So erhielt der Kundenbeirat die Gelegenheit, einen Schweinemast- und einen Schlachtbetrieb sowie einen Futtermittelhersteller zu besichtigen.

Umfangreiches Bildmaterial finden Sie in druckfähiger Auflösung zum Download im Pressebereich auf der Website unter:

http://presse.ruegenwalder.de/presseunterlagen/