Bis 2030 haben wir uns ein kurzfristiges Dekarbonisierungsziel gesetzt und arbeiten nun daran, unsere Treibhausgasemissionen in verschiedenen Bereichen wie folgt zu reduzieren
Für das Klima und die Umwelt
Klima- und Umweltschutz sind uns wichtig und beeinflussen unser unternehmerisches Handeln in vielfältiger Weise. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz: Wir arbeiten systematisch daran, unsere Emissionen zu reduzieren, Ressourcen effizienter zu nutzen und unsere ökologische Wirkung transparent zu gestalten.
Dekarbonisierung
Die Science Based Targets Initiative (SBTi) ist eine Organisation, die es Unternehmen und Finanzinstituten weltweit ermöglicht, ihren Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise zu leisten. Die SBTi entwickelt Standards, Instrumente und Leitlinien, die es Unternehmen ermöglichen, Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) auf wissenschaftlich fundierter Basis festzulegen, um das 1,5 Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.
Stand heute haben sich mehr als 10.000 Unternehmen der Initiative angeschlossen.
Unsere Nachhaltigkeitsziele, die wir im April 2025 eingereicht haben, wurden von der Science Based Targets initiative (SBTi) im August 2025 offiziell validiert und freigegeben.
Unser Beitrag für einen effizienten Umgang mit Energie und zur Schonung von Umwelt und Ressourcen:
Wir betreiben seit über 10 Jahren ein nach der DIN EN ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem und stellen somit eine fortlaufende Verbesserung unserer energiebezogenen Leistung sicher.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, im Rahmen unserer Prozesse Energien so weit wie möglich einzusparen und den Energieeinsatz, die Energienutzung sowie die Energieeffizienz fortlaufend zu verbessern. Wir schonen dadurch natürliche Ressourcen und unsere Umwelt.
Unser Managementsystem, unterstützt durch unsere Beauftragte und unser abteilungsübergreifendes Energieteam versetzt uns in die Lage, strukturiert unsere Energieverbräuche aufzunehmen, zu analysieren und energetische Verbesserungsmaßnahmen zu planen und umzusetzen.
Wir bewerten unsere Aktivitäten regelmäßig und entwickeln unser Managementsystem stets weiter. Dies tun wir auch, indem wir in den aktiven Austausch mit der Wirtschaft gehen und beispielsweise Teil des Energieeffizienz-Netzwerkes REGINEE sind.
Unsere Bemühungen münden in einer jährlichen externen Auditierung/Überprüfung unseres Energiemanagementsystems.
Zudem befinden wir uns in den Vorbereitungen dazu, auch unser Umweltmanagementsystem auf eine externe Überprüfung vorzubereiten.
Für uns gehört es zu einem guten Geschmackserlebnis dazu, unsere Produkte ressourcenschonend zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern. Unsere 2014 eingeführten vegetarischen und veganen Lebensmittel sind unser ganz persönlicher Beitrag für den Klimaschutz. Inzwischen können wir sagen: Der Erfolg gibt uns Recht – und spornt uns weiter an. In den Jahren 2024 und 2025 haben wir 25 neue vegane Produkte auf den Markt gebracht und arbeiten kontinuierlich an dem Ausbau dieses Bereichs.
Im Jahr 2020 ist die Rügenwalder Mühle gemeinsam mit dem renommierten Öko-Institut e.V. im Rahmen einer vergleichenden Produktökobilanz der Frage nachgegangen, wie sich unsere Produkte auf das Klima auswirken. Dabei wurden die Umweltwirkungen von der klassischen, vegetarischen und veganen Variante des Schinken Spickers gegenübergestellt.
Neben dem Treibhausgasausstoß wurden weitere Umweltfaktoren wie Wasserverbrauch, Bodenversauerung, Überdüngung oder in Anspruch genommene landwirtschaftliche Fläche ermittelt und für die Berechnung berücksichtigt.
Für alle Faktoren zeigt die Ökobilanz eine klare Abstufung der Umweltbelastungen vom klassischen zum vegetarischen und veganen Produkt. Bei der Variante aus Fleisch ist zu erkennen, dass die größten Auswirkungen auf die Umwelt in der vorgelagerten Wertschöpfungskette entstehen. Hierbei ist die Futtermittelherstellung ein zentraler Faktor für die Treibhausgasemissionen.
Der Vergleich hat uns gezeigt, wie wir vor- und nachgelagerte Treibhausgasemissionen systematisch erfassen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen ableiten können. Gleichzeitig wird deutlich, dass insbesondere der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung unseres Energieverbrauchs leistet. Daher ist unser Auftrag klar: Gemeinsam mit unseren Lieferanten möchten wir den Bezug unserer Rohwaren Schritt für Schritt umweltfreundlicher gestalten.
Umweltauswirkungen unserer Schinken Spicker-Varianten
im Vergleich*
Der Vergleich wurde mit den in 2020 vorhanden Produktvarianten durchgeführt. Der Vegane Schinken Spicker basierte zu diesem Zeitpunkt noch auf Erbsenproteinbasis. Seit Herbst 2021 wird der Vegane Schicken Spicker mit Sonnenblumenkernprotein hergestellt. Die Ergebnisse der Produktökobilanz behalten dennoch ihre Relevanz und zeigen, welche Auswirkungen eine Umstellung haben kann.
Unserer Fleisch, veganen und vegetarischen Produkte pro Packung im Vergleich**
Die größten Umweltauswirkungen – etwa auf das Klima – liegen zu Beginn der Wertschöpfungskette.
** Emissionen je 80g-Packung in kg CO2-Äquivalenten. Durch Rundungen von Summierung abweichendes Ergebnis.
Von der Rohwarenbeschaffung bis zur Entsorgung haben wir gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V. die fünf Kategorien Treibhausgase, Wasserverbrauch, Flächenverbrauch, Versauerung und Überdüngung gemäß ihrer Auswirkung auf die Umwelt untersucht.
Ziel ist es, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck weiter reduzieren und dabei bietet uns der Ausbau unseres pflanzlichen Sortiments eine sehr gute Möglichkeit.