RÜGENWALDER MÜHLE

Familienunternehmen seit 1834

RÜGENWALDER MÜHLE

Familienunternehmen seit 1834

Für das Klima – im Sortiment und im Betrieb

Für das Klima – im Sortiment und im Betrieb

Immer mehr Menschen verbinden mit einem guten Geschmackserlebnis den Wunsch, sich bewusster zu ernähren. Dazu gehört auch, so zu essen, dass es dem Klima weniger schadet. Mit unseren vegetarischen und veganen Lebensmitteln haben wir 2014 genau dafür ein Angebot auf den Markt gebracht. Denn das ist unser ganz persönlicher Beitrag für den Klimaschutz. Und zugleich der Wirksamste.

Sieben Jahre später können wir sagen: Der Erfolg gibt uns Recht – und spornt uns weiter an. So wollen wir unser pflanzliches Sortiment weiter ausbauen – und auch die vegetarischen Produkte zunehmend auf vegan umstellen.

Betrieblicher Umweltschutz

Neben der bewussten Gestaltung unseres Sortiments sorgen wir auch im eigenen Betrieb für Klimaschutz. Zuallererst gehen wir immer effizienter mit Energie um. Konkret heißt das: Obwohl wir mehr produzieren, verbrauchen wir immer weniger Energie. So sank unser Erdgasverbrauch pro produzierte Tonne gegenüber 2017 um über 16%. Beim Strom waren es rund 14%. Diese und weitere Daten haben wir 2020 erstmals im Rahmen einer umfassenden Klimabilanz erfasst. Damit sorgen wir nicht nur für Transparenz, sondern auch für eine Basis für weitere Maßnahmen und Ziele beim Klimaschutz.

Seit 2016 beziehen wir zudem 100% Ökostrom. Alles, was im Wirkungskreis unseres Unternehmens in Bad Zwischenahn liegt – unser Werk, der Charlottenhof und die Mühle – erhält somit Strom aus erneuerbaren Quellen. Aber nicht nur das. Seit 2019 ist der Strom unseres Stromanbieters ENTEGA mit dem „ok power“-Label zertifiziert – eine der anspruchsvollsten Zertifizierungen, die es in Deutschland für Ökostrom gibt.

Wie wirken sich eure Produkte eigentlich auf das Klima aus?

2020 ist die Rügenwalder Mühle gemeinsam mit dem renommierten Öko-Institut e.V. genau dieser Frage nachgegangen – und zwar im Rahmen einer vergleichenden Produktökobilanz. Warum vergleichend? Erstmals in der Branche stellten wir die Umweltwirkungen von klassischen, vegetarischen und veganen Varianten eines Produktes (Schinken Spicker) einander gegenüber – und das von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung bei den Verbraucher*innen. Neben dem Treibhausgasausstoß ermittelten wir auch weitere Umweltfaktoren wie den Wasserverbrauch oder die Flächennutzung.

Für alle Faktoren zeigt die Ökobilanz eine klare Abstufung der Umweltbelastungen vom klassischen zum vegetarischen und veganen Produkt. Die größten Auswirkungen auf die Umwelt entstehen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette. Besonders schwer wiegt dabei die Futtermittelherstellung. Unser Auftrag ist daher klar: Gemeinsam mit unseren Lieferanten wollen wir besonders den Bezug von Rohwaren umweltfreundlicher gestalten.

Gerade beim Thema Klimaschutz gab uns die Analyse wichtige Rückschlüsse für unser Handeln. Sie half uns zum einen, die indirekt verursachten Emissionen entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette zu erfassen. Zum anderen bestätigte sie, wie sehr wir unseren CO2-Fußabdruck durch den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energiequellen verringern konnten. Genau dazu trägt auch immer mehr die fortlaufende Umstellung unserer vegetarischen Rezepturen auf vegan bei.

Umweltauswirkungen unserer Schinken Spicker-Varianten im Vergleich

Umweltauswirkungen unserer Schinken Spicker-Varianten
im Vergleich

Die Ausgangslage

Aus Fleisch, vegetarisch und vegan – das machen nur wir. Unsere Schinken Spicker im Umweltvergleich.

* Vergleichende Ökobilanz für drei Varianten des Schinken Spickers gemäß ISO14044, durchgeführt vom Öko-Institut e.V., extern geprüft.

* Vergleichende Ökobilanz für drei Varianten des Schinken Spickers gemäß ISO14044, durchgeführt vom Öko-Institut e.V., extern geprüft.

Das Ergebnis

Die größten Umweltauswirkungen – etwa auf das Klima – liegen zu Beginn der Wertschöpfungskette.

CO2 -Fußabdruck

Unsere Schinken Spicker pro Packung im Vergleich**

** Emissionen je 80g-Packung in kg CO2-Äquivalenten. Durch Rundungen von Summierung abweichendes Ergebnis.

0,56 kg CO 2 e 0,38 0,06 0,07 0,05 0,24 kg CO 2 e 0,06 0,07 0,07 0,05 0,34 kg CO 2 e 0,15 0,07 0,07 0,05 Bereitstellung der RohwarenHerstellung Verpackung, Distribution, LagerungEinkauf, Nutzung
0,56 kg CO 2 e 0,38 0,06 0,07 0,05 0,24 kg CO 2 e 0,06 0,07 0,07 0,05 0,34 kg CO 2 e 0,15 0,07 0,07 0,05 Bereitstellung der RohwarenHerstellungVerpackung, Distribution, LagerungEinkauf, Nutzung

** Emissionen je 80g-Packung in kg CO2-Äquivalenten. Durch Rundungen von Summierung abweichendes Ergebnis.

Das Vorgehen

Von der Rohwarenbeschaffung bis zur Entsorgung haben wir gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V. in fünf Kategorien wie z.B. Treibhausgase oder Wasserverbrauch untersucht: Wo liegen die größten Auswirkungen auf die Umwelt?

Untersucht wurde der gesamteLebenzyklus derProdukte Rohstoffgewinnung Produktion Distribution Einkauf & Nutzung Recycling Entsorgung Eutro-phierung Versaue-rung Treibhaus-gase Wasser-verbrauch Flächen-verbrauch

Unser Fazit

Ziel ist es, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck weiter reduzieren können. Das schaffen wir nur mit unseren Lieferanten und arbeiten deshalb gemeinsam an Verbesserungen. Unser pflanzliches Sortiment bauen wir weiter aus und bieten immer mehr vegane Produkte an.

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