RÜGENWALDER MÜHLE

Familienunternehmen seit 1834

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Mehrwertfleisch. ##Weil Fleisch einen hohen Wert hat.

Mehrwertfleisch.
Weil Fleisch einen hohen Wert hat.

Die Verarbeitung von Fleisch ist Ursprung und wichtige Säule unseres Geschäfts. Was wir im Kleinen begonnen haben, gilt dabei noch heute: Für uns ist Fleisch ein wertvolles Lebensmittel, für das wir eine besondere Verantwortung tragen. Diesen Anspruch fassen wir unter dem Titel „Mehrwertfleisch“ zusammen.

Wir setzen uns intensiv mit dem Tierwohl auseinander und arbeiten hier mit Lieferanten an Pilotprojekten. Selbstverständlich halten wir uns an hohe Qualitätsstandards. Mit unserer Bio Pommerschen geben wir Verbraucher*innen zudem die Möglichkeit, ein „Mehr“ an Tierwohl und Nachhaltigkeit beim Einkauf zu berücksichtigen. 

Partnerschaft und Transparenz als Schlüssel

Mit unseren Fleischlieferanten pflegen wir langfristige Partnerschaften und nutzen ihre Nähe zu unserem Betrieb. Sie befinden sich fast ausschließlich in Westniedersachsen und Ostwestfalen – und sind damit gemeinsam mit uns regional gewachsen.

Bei unseren Geflügelprodukten haben wir für die regionale Nähe sogar eine offizielle Bezeichnung – die 5-D-Kennzeichnung. Das heißt, dass sich sämtliche Produktionsstufen in Deutschland befinden. Ganz konkret stammt unser Geflügelfleisch sogar nur von drei ausgewählten Lieferanten aus dem Inland. Unser Schweinefleisch kommt ausschließlich aus Deutschland oder Dänemark – und zwar von sechs langjährigen Lieferanten.

Hier zeigen wir Ihnen, wo’s genau herkommt.

Partnerschaft und Transparenz als Schlüssel

Initiativen für mehr Tierwohl

Bei Geflügel haben wir mit unserem Beitritt zur Europäischen Masthuhninitiative der Albert Schweitzer Stiftung ein klares Bekenntnis für mehr Tierwohl gesetzt. Bis spätestens 2026 wollen wir gemeinsam mit unseren Geflügelfleisch-Lieferanten die strengeren Kriterien umsetzen. Dazu gehört unter anderem, für Tageslicht in den Ställen zu sorgen, auf den Einsatz überzüchteter Rassen zu verzichten sowie mehr Platz und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tiere zu schaffen.

Initiativen für mehr Tierwohl

Beim Schweinefleisch suchen wir auch in der Praxis nach passenden Antworten für mehr Tierwohl. So etwa bei dem Pilotprojekt „Skyline“ – einem Forschungsprojekt, das wir Mitte 2019 mit unserem Lieferanten „Böseler Goldschmaus“ und dem Stallausstatter „Big Dutchman“ gestartet haben. Zentraler Gegenstand des Projekts ist die Installation einer zweiten Ebene in den Stallbuchten der Ferkelzucht.

Was das für die rund 2.000 Tiere in dem Modellversuch bedeutet? Zum einen mehr Platz, zum anderen mehr Beschäftigungsmöglichkeiten. Außerdem sind die Kot-, Futter- und Aktivitätsbereiche klarer voneinander getrennt. Während dadurch das Wohlbefinden der Tiere steigt, bleibt der Aufwand für die Landwirte gering: Die Ausstattungen können nachgerüstet werden und die Ebenen lassen sich schnell und einfach reinigen. Zwar dient der Modellversuch in erster Linie dem Praxistest, allerdings beziehen wir seit 2020 auch einen kleinen Anteil unserer Rohwaren direkt aus dem Forschungsprojekt.

Pilotprojekt „Skyline“ für mehr Tierwohl in der Ferkelaufzucht.

Bio? Logisch! Aber warum nicht mehr davon?

Mit der Bio Pommerschen gibt es unser beliebtestes Fleischprodukt auch in Bio-Qualität. Für uns ein logischer Schritt. Denn wie schon mit Veggie, reagieren wir auch mit Bio auf die veränderten Verbraucherbedürfnisse und ein generelles Umdenken in der Gesellschaft.

Warum wir nicht mehr Produkte in Bio-Qualität anbieten? Zwischenzeitlich war das sogar der Fall. Allerdings mussten wir unser Bio-Sortiment wieder verkleinern. Denn es hat sich gezeigt, dass Endverbraucher*innen oftmals nicht bereit waren, höhere Preise für mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit zu bezahlen. 1) 2)

Um zusätzliches Bewusstsein für Tierwohl und Nachhaltigkeit zu wecken, arbeiten wir daran, den echten Wert von Fleisch sichtbarer zu machen. So listen wir auf unserer Bio Pommerschen zum Beispiel die Vorteile der Bio-Produktion auf – mitsamt dem Hinweis „Gut fürs Tier“.

Bio? Logisch! Aber warum nicht mehr davon?

1) Das sagt der deutsche Verbraucher: Jeder Zweite gibt an, regelmäßig Bioprodukte zu erwerben
Quelle: Ökobarometer 2019; https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/oekologischer-landbau/oekobarometer2019.html

2) Marktanteil von Bio-Lebensmitteln liegt bei 6 Prozent, Fleisch- und Wurstwaren: ca. 1%
Quelle: https://www.boelw.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Zahlen_und_Fakten/Brosch%C3%BCre_2020/B%C3%96LW_Branchenreport_2020_web.pdf

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